Ködertest - Serie 6

25.06.2020

Ein Tag Ende Juni auf Brandenburger Seen ist kein gutes Zeitfenster für das „Krokodil“ in unseren Gewässern. Aber, ich hatte einfach Bock auf ein bisschen Ködertest für euch, ohne Begleitung in quasi aller Ruhe. Das Ergebnis war entsprechend, die Hechte suchten fast alle Deckung in den üppigen Seerosenfeldern, die Hitze brannte ihnen und mir auf den Pelz, 2 Nutrias plantschen am Ufer und zogen geruhsam ihre Wege über den See, Enteneltern mit viel Nachwuchs und ein Schwanenpaar mit 5 Jungtieren waren eine Augenweide. Am Himmel sehe ich ein Adlerpaar, Fischadler vermutlich und über dem Wasser am Schilfrand jagen 2 Rohrweihen. Im Boot habe ich Gesellschaft: Eine Eidechse hatte sich in der feuchten Ecke des Bootes unter dem kurzen Ankerseil versteckt uns sonnte sich nun zu meinen Füßen. Ich musste aufpassen, dass ich sie nicht verletzte beim Anker lichten, Rudern, den Videoaufnahmen oder beim einzigen Drill.

Der Hecht kam ziemlich zum Schluss, maß ca. 85 cm und packte den Gummifisch von DelalanDe, ohne erkennbare Verletzung. Aber, ich muss sagen, ein quicklebendiger Fisch, wie ihr sehen könnt.

Übrigens wog der Jigkopf 7 G mit einem 6/0 Haken im 12 cm Gummifisch.

Wenn ihr genau hinschaut erkennt ihr, dass ich kein Stahlvorfach verwende, sondern 0,47-er Mono, dreifach gelegt in den Quetschhülsen mit ca. 40 cm Länge. Für die Baitcast sind 30 cm besser, weil die Wurfdynamik (Beschleunigung) besser am Köder ankommt.

Mir fallen da noch so ein paar Dinge ein, die ich in den nächsten Videos ansprechen werde.

Übrigen musste ich mich korrigieren. Die vermeintlichen Bisamratten (Video) waren, wie schon geschrieben, Nutrias. Naja, Fische sind mir doch vertrauter.

So Freunde der krummen Angelruten, bis zum nächsten Mal!

Wolle von der AngelAgentur Landerer (AAL)

Anruf
Infos